Eine Katze ist allein mit dem Zug nach Bremen gefahren. Einsatzkräfte nahmen das Haustier in einer Regionalbahn in Obhut, wie die Bundespolizei mitteilte . Die Katze stieg demnach am Freitag im niedersächsischen Ort Berne in die Bahn ein. In Bremen versorgten die Beamten das Tier mit Wasser und übergaben es danach der Bremer Katzenhilfe. Einen Tag später wurde es von seinen Besitzern abgeholt.
Das Tier verhielt sich laut Polizei zutraulich und wurde auf dem Arm eines Beamten zum Polizeirevier gebracht. Nach Angaben der Besitzer war es nicht das erste Mal, dass die schwarz-weiße Katze die Regionalzüge nutzt. »Auch wenn es sich offenbar um eine Wiederholungstäterin handelt, muss sie dennoch nicht mit Konsequenzen rechnen«, hieß es in der Mitteilung.
Bahnreisende auf vier Pfoten
Tierische Mitfahrer gibt es in Zügen immer wieder: Im Jahr 2023 fuhr ein Labrador mit dem Zug von Braunschweig nach Salzgitter, nachdem er in die Bahn eingestiegen war, sich die Türen schlossen, und sein Besitzer am Bahnsteig zurückblieb. In Braunschweig ließ sich der Hund von Polizisten mit Futter und Wasser versorgen. Weniger brav verhielten sich zwei Eichhörnchen in Großbritannien: Im Jahr 2024 stifteten die Nager in einem Zug von Reading zum Flughafen Gatwick bei London so viel Chaos, dass die Fahrt abgebrochen werden musste. In Hongkong fuhr ein Wildschwein im Jahr 2021 mit der U-Bahn und schaffte es sogar, die Linie zu wechseln.
