SpOn 03.01.2026
11:07 Uhr

Borussia Dortmund: Pascal Groß kehrt vom BVB nach Brighton zurück


Die wichtigsten Transfers und Gerüchte: Königsklassen-Vertreter Royale Union Saint-Gilloise hat bei Südwestregionalligist Eintracht Trier zugeschlagen. Und: Dortmunds Pascal Groß kehrt zu Brighton & Hove Albion zurück.

Borussia Dortmund: Pascal Groß kehrt vom BVB nach Brighton zurück

+++ FIX +++

Royale Union Saint-Gilloise holt Biondić

Der belgische Spitzenklub Royale Union Saint-Gilloise hat einen deutschen Regionalligafußballer verpflichtet. Der 22-jährige Mateo Biondić von Eintracht Trier wechselt zum Champions-League-Vertreter.

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Für den Angreifer, der in der bisherigen Saison sieben Treffer in 17 Partien erzielte, soll eine Ablöse von mindestens 220.000 Euro fließen. Damit ist Biondić der Rekordverkauf in der Geschichte des ehemaligen Zweitligisten.

Das nächste Auswärtsspiel in der Königsklasse bestreitet die Royale Union Saint-Gilloise am 21. Januar beim FC Bayern München. Der Klub hatte bereits in der Vergangenheit mit Wechseln aus unteren Ligen für Aufmerksamkeit gesorgt. So verpflichtete er 2020 Deniz Undav vom damaligen Drittligisten SV Meppen, mittlerweile ist Undav deutscher Nationalspieler.

Groß verlässt den BVB

Die Zeit von Nationalspieler Pascal Groß bei Borussia Dortmund ist beendet. Er spielt künftig wieder für Brighton & Hove Albion in der englischen Premier League. Der Bundesligist kassiert für den 34 Jahre alten Mittelfeldspieler eine Ablöse von schätzungsweise knapp drei Millionen Euro. Der Vertrag von Groß in Dortmund wäre im Sommer ausgelaufen. In Brighton erhält er nach Klub-Angaben einen Vertrag bis zum Sommer 2027.

Für den vom Deutschen Fabian Hürzeler trainierten Klub spielte Groß bereits von 2017 bis 2024, ehe er nach Dortmund gewechselt war.

Nach einem überwiegend guten ersten Jahr beim BVB kam der Routinier zuletzt unter Trainer Niko Kovač kaum noch zum Zug und wurde auch in der Nationalmannschaft letztmals im September berücksichtigt.

Zurück an alter Wirkungsstätte möchte sich Groß jetzt noch einmal für die WM im Sommer empfehlen. »Er ist nun mit dem Wunsch einer Veränderung an uns herangetreten, durch die er sich mehr Spielzeit als bisher in dieser Saison erhofft«, sagte Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl.

Meffert zurück nach Kiel

Jonas Meffert verlässt nach viereinhalb Jahren den Hamburger SV und kehrt zum Zweitligisten Holstein Kiel zurück. Das teilten beide Vereine mit. In Kiel war der 31-Jährige bereits von 2018 bis 2021 aktiv, ehe er sich dem HSV anschloss und dort mit 146 Partien so viele Pflichtspiele absolvierte wie für keinen anderen Klub in seiner Laufbahn.

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Der defensive Mittelfeldspieler stand in der Bundesliga-Hinrunde lediglich in vier Spielen 144 Minuten für den HSV auf dem Feld.

Kommen und gehen bei Gladbach

Borussia Mönchengladbach gibt Mittelfeldspieler Oscar Fraulo zum englischen Zweitligisten Derby County ab. Der Däne, der bei den Gladbach-Profis nur zu Kurzeinsätzen kam, hatte noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2026.

Dafür leiht der Bundesligist Innenverteidiger Kota Takai von Premier-League-Klub Tottenham Hotspur bis zum Sommer aus. Der 21-jährige japanische Nationalspieler wechselte im Sommer 2025 nach Tottenham, kam dort aber bisher nicht zum Einsatz. Zuvor war der Innenverteidiger für den japanischen Erstligisten Kawasaki Frontale aktiv, wo er 2022 bereits als 17-Jähriger bei den Profis debütierte.

+++ GERÜCHT+++

Okpala nach Paderborn – oder doch nicht?

Erst die Bekanntgabe des SC Paderborn, dann »Verwunderung« bei Waldhof Mannheim: Ein Wechsel-Wirrwarr um Stürmer Kennedy Okpala hat am späten Freitagabend für Aufsehen gesorgt. Nachdem der Zweitligist Paderborn zunächst die Verpflichtung des 21-Jährigen bekannt gegeben hatte, reagierte der Drittligist Mannheim mit einem Dementi.

Der Klub habe mit »Verwunderung die heutige Pressemitteilung des SC Paderborn bezüglich des Wechsels von Kennedy Okpala zur Kenntnis genommen«, hieß es darin: »Kennedy Okpala hat seinen laufenden Vertrag zum Jahresende gekündigt und ist heute nicht zum Training erschienen. Ein solches Verhalten wird vom SV Waldhof Mannheim 07 nicht toleriert. Kennedy Okpala ist weiterhin Spieler des SV Waldhof.«

Kennedy Okpala im Trikot des SV Waldhof Mannheim

Kennedy Okpala im Trikot des SV Waldhof Mannheim

Foto: Oliver Zimmermann / foto2press / IMAGO

Sportrechtler Horst Kletke, der Okpala berät, erklärte derweil: »Es stimmt, wir haben gekündigt, weil Waldhof Mannheim die eigenen vertraglichen Pflichten nicht eingehalten hat.« Demnach habe Okpala eine Klausel im Vertrag, die einen Wechsel ermöglicht. »Da ist genau festgelegt, was, wann wie zu passieren hat. Das ist alles eingelöst worden – einschließlich dessen, was Paderborn zu tun hat.«

Okpala, der 2023 einen Profivertrag bei Waldhof unterschrieben hatte, erzielte in der Hinrunde der 3. Liga sieben Treffer und bereitete drei weitere vor in 18 Spielen.

mfu/dpa/sid