Verteidigungsminister Boris Pistorius ist krank und muss die traditionelle Weihnachtsreise zur Truppe absagen. Die »Bild«-Zeitung berichtete, den SPD-Politiker habe eine Grippe erwischt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums sollte Staatssekretär Nils Schmid den Minister auf einer Reise zu Soldaten nach Rumänien und Polen vertreten.
Die Luftwaffe beteiligt sich von Militärflugplätzen in den Nato-Staaten Rumänien und Polen aus an bewaffneten Schutzflügen zur Sicherung der Außengrenze des Bündnisses (»Nato-Mission Enhanced Air Policing South«). Russische Militärdrohnen haben den Nato-Luftraum über dem Osten und Südosten des Bündnisgebietes wiederholt verletzt.
Weihnachten im Ausland
Die Weihnachtsbesuche bei im Ausland stationierten Soldatinnen und Soldaten haben im Verteidigungsministerium Tradition. Zu seiner ersten Weihnachtseinsatzreise 2023 war Pistorius zu einer Adventsfeier in Rukla in Litauen, wo insgesamt rund 800 deutsche Soldatinnen und Soldaten die Verteidigung der Nato verstärken sollen. 2024 hatte er die Einsatzländer Irak und Jordanien besucht. Deutsche Soldatinnen und Soldaten beteiligen sich dort in der Region am Kampf gegen die Terrormiliz »Islamischen Staat«.
