SpOn 31.12.2025
17:08 Uhr

Bonn: Mitarbeiter der Sparkasse verdächtigt, Gold gestohlen zu haben


Wie viel? Unklar. Wann? Ebenso. Die Bank weiß aber schon seit zwei Wochen, dass Gold aus der Filiale einer Sparkasse gestohlen wurde. Verdächtigt wird: ein Mitarbeiter.

Bonn: Mitarbeiter der Sparkasse verdächtigt, Gold gestohlen zu haben

Aus dem Schließfachbereich einer Bonner Sparkasse sind erhebliche Mengen Gold verschwunden. Ein Mitarbeiter steht demnach im Verdacht, sich unberechtigterweise Zugang zu zwei Schließfächern verschafft und den wertvollen Inhalt gestohlen zu haben.

Eine Sprecherin der Bonner Polizei bestätigte ein Ermittlungsverfahren, das bereits seit einiger Zeit laufe. Weitere Details nannte sie nicht. Zuvor hatte der »General-Anzeiger« über den Fall berichtet.

Die Bank spricht von einem »internen Sicherheitsvorfall«

Die betroffene Sparkasse Köln/Bonn bestätigte den Vorfall. Demnach sei es in der Filialdirektion am Bonner Friedensplatz zu einem internen Sicherheitsvorfall im Schließfachbereich gekommen, von dem zwei Schließfächer betroffen seien. »Seit dem Bekanntwerden am 17. Dezember 2025 laufen interne und polizeiliche Ermittlungen.« Die Bank stehe mit den betroffenen Kunden im Austausch, hieß es.

Ermittler und Bank machten zunächst keine Angaben, wie genau der unter Verdacht stehende Mitarbeiter möglicherweise an den Inhalt der Schließfächer gelangen konnte. Auch zum Wert der Beute und dem Stand der Ermittlungen nannten Behörden und Bank keine weiteren Details.

Erst vor wenigen Tagen war ein Millionendiebstahl aus der Sparkasse in Gelsenkirchen entdeckt worden. Bei dem spektakulären Einbruch arbeiteten sich die Täter mit einem Spezialbohrer in den Tresorraum der Bank vor. Dort brachen die Unbekannten dann fast alle der 3250 Kundenschließfächer auf. Die Beute, bei der es sich um Bargeld, Gold und Wertgegenstände handeln soll, wird auf mindestens 30 Millionen Euro geschätzt.

Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Fassung war in der Überschrift irrtümlich von Goldraub die Rede. Wir haben die Überschrift korrigiert.

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xvc/dpa