Bei einer Explosion in einem Einfamilienhaus in der Bochumer Innenstadt ist ein Bewohner lebensgefährlich verletzt worden. Er kam in eine Klinik, wie die Feuerwehr mitteilte . Durch die Wucht der Explosion am frühen Abend seien die Fensterscheiben an der Rückseite des Hauses meterweit herausgeschleudert worden.
Zahlreiche Anrufer hatten der Leitstelle der Feuerwehr Bochum um 17.26 Uhr eine Explosion in dem Haus gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte sich der lebensgefährlich verletzte Bewohner bereits eigenständig ins Freie gerettet, wie es hieß. Er sei noch vor Ort von einem Notarzt und dem Rettungsdienst versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht worden.
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Im Kellergeschoss sei in der Folge ein kleines Feuer ausgebrochen, das die Einsatzkräfte aber schnell gelöscht hätten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Einen zunächst vermissten Hund habe man lebend aus dem Haus retten können. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet.
Auch das Nachbarhaus wurde beschädigt, gilt aber als bewohnbar
Am Abend prüften Baustatiker des Technischen Hilfswerks (THW) sowie ein weiterer Statiker des Bauordnungsamtes, ob die Statik des Gebäudes und die des Nachbarhauses beeinträchtigt worden sind. Nach Angaben der Feuerwehr ergab die Untersuchung der Fachleute, dass das Einfamilienhaus aufgrund massiver Schäden unbewohnbar ist. In einigen Bereichen bestehe Einsturzgefahr.
Auch das Nachbarhaus wurde durch die Explosion beschädigt, gilt aber weiterhin als standsicher, wie es hieß. Die Bewohner durften in ihre Wohnungen zurückkehren. Der Bereich um das einsturzgefährdete Einfamilienhaus wurde von der Feuerwehr abgesperrt.
