SpOn 25.01.2026
21:51 Uhr

Berlin-Tiergarten: Schüsse und Verletzte in Wohnung – Polizei nimmt mehrere Personen fest


In Berlin-Tiergarten sind bei einem Schusswaffenvorfall fünf Menschen verletzt worden, zwei davon lebensgefährlich. Der Tat gingen offenbar Streitigkeiten voraus, eine Klinik wurde zeitweise von Polizeikräften gesichert.

Berlin-Tiergarten: Schüsse und Verletzte in Wohnung – Polizei nimmt mehrere Personen fest

Bei Schüssen in einer Wohnung im Berliner Stadtteil Tiergarten sind fünf Menschen verletzt worden, zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr. Wie ein Polizeisprecher am Sonntagabend mitteilte, handelt es sich bei den lebensgefährlich Verletzten um eine Frau und einen Mann. Drei weitere Personen – zwei Männer und eine Frau – wurden weniger schwer verletzt.

Die Schüsse fielen demnach gegen 17 Uhr in einer Wohnung im fünften Stock eines Hauses in der Wichmannstraße, unweit des Berliner Zoos. Mehrere Notrufe seien bei der Polizei eingegangen, teilweise auch von den Beteiligten selbst. Nach Angaben der Polizei gab es bereits mehrere Festnahmen, nähere Informationen zu den Tatverdächtigen oder deren Alter lagen zunächst nicht vor.

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Nach ersten Erkenntnissen seien Streitigkeiten Auslöser der Tat gewesen. Weitere Details nannte die Polizei zunächst nicht. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe derzeit nicht, so der Polizeisprecher. Ob sich alle Tatverdächtigen unter den Festgenommenen befinden oder weitere Personen gesucht werden, blieb zunächst offen.

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Eine der verletzten Personen habe sich selbst in das nahe gelegene Franziskus-Krankenhaus retten können. Die Klinik wurde zeitweise von Polizeikräften gesichert. Auch die übrigen Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Der Bereich rund um den Tatort war am Abend weiträumig abgesperrt.

Berlin war im vergangenen Jahr wiederholt Schauplatz von Schusswaffendelikten. Die Polizei reagierte darauf mit der Einrichtung einer speziellen Ermittlungsstruktur, der sogenannten Besonderen Aufbauorganisation (BAO) »Ferrum« – zu Deutsch: Eisen. Sie richtet sich gegen gewalttätige kriminelle Strukturen. Ob die Tat im Tiergarten in diesem Zusammenhang steht, ist derzeit unklar.

dtt/dpa