SpOn 07.02.2026
01:31 Uhr

Bayern und Österreich: Zwei Eiskletterer tödlich verunglückt


Ein 22-Jähriger machte sich allein auf den Weg zu einer Klettertour im Oberallgäu, Alpinisten fanden ihn am nächsten Morgen tot im Schnee. In Österreich wurde einem schwedischen Soldaten ein herabstürzender Eiszapfen zum Verhängnis.

Bayern und Österreich: Zwei Eiskletterer tödlich verunglückt

Ein 22-Jähriger ist beim Eisklettern an den Gaisalpfällen im Oberallgäu tödlich verunglückt. Er sei am Donnerstagabend allein zu der Klettertour in Reichenbach, einem Ortsteil von Oberstdorf, aufgebrochen, teilte die Polizei mit. Am Freitagmorgen hätten andere Kletterer eine im Schnee liegende leblose Person gemeldet.

Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert, die Besatzung konnte aber nur noch den Tod des Kletterers feststellen. Er wurde aus dem steilen und eisigen Gelände geborgen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Alpine Einsatzgruppe Schwaben Süd/West war der 22‑Jährige allein unterwegs und stürzte in der Eiskletterroute ab. Weitere Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen.

Soldat nahm an Lehrgang des österreichischen Bundesheers teil

Am selben Tage wurden ein 31-Jähriger beim Eisklettern in Österreich von einem herabstürzenden Eiszapfen getroffen und tödlich verletzt. Der schwedische Soldat hatte beim Schranbach-Eisfall in Kaprun im Bundesland Salzburg an einem Lehrgang des österreichischen Bundesheers teilgenommen, wie die Polizei mitteilte.

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Der Soldat befand sich mit drei weiteren Eiskletterern unterhalb eines Felsvorsprungs. Der große Eiszapfen löste sich unvermittelt, prallte zunächst an der Eiswand ab und stürzte dann auf den 31-Jährigen. Die anderen drei Kletterer konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Sie leiteten sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ein. Doch auch die herbeigerufene Bergrettung konnte den Mann nicht retten.

hen/dpa