SpOn 14.01.2026
13:40 Uhr

Australian Open: Sebastian Ofner jubelt zu früh und verliert Qualifikation


Der Österreicher Sebastian Ofner hat bereits den Einzug in die nächste Runde der Qualifikation bei den Australian Open gefeiert und musste dann doch seinem Gegner gratulieren. Er reagierte mit Galgenhumor.

Australian Open: Sebastian Ofner jubelt zu früh und verliert Qualifikation

Der österreichische Tennisspieler Sebastian Ofner hat in der Qualifikation der Australian Open für eine skurrile Szene gesorgt und sich selbst Spott beschert. Nachdem er im Duell mit dem US-Amerikaner Nishesh Basavareddy im Tiebreak des entscheidenden dritten Satzes den siebten Punkt geholt hatte, riss der 29-Jährige die Arme in die Höhe und jubelte über den vermeintlichen Sieg.

Doch anders als bei normalen ATP-Turnieren üblich wird ein Tiebreak im Entscheidungssatz beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne nicht bis sieben gewonnene Punkte ausgespielt, sondern bis zehn. An diese Regel musste Ofner, der sich bereits zum obligatorischen Händeschütteln mit seinem Gegner ans Netz aufgemacht hatte, vom Stuhlschiedsrichter erinnert werden.

Und dann nahm das Drama seinen Lauf: Der Weltranglisten-131. verlor seinen Rhythmus und verspielte die komfortable 7:1-Führung. Schließlich verlor er den Tiebreak mit 11:13 und damit das Match (6:4, 4:6, 6:7).

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Ofner nimmt es mit Humor

»Wenn dein Gehirn den Matchball ansagt, bevor der Schiedsrichter es tut …«, stand in einem Post der Australian Open bei der Plattform X geschrieben. Das angehängte Video  dazu wurde tausendfach gesehen und nicht selten hämisch kommentiert. Ofner selbst teilte das Video bei seinem Instagram-Account  und schrieb dazu: »Shit happens«.

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»Ich wusste, dass noch Zeit war, in einem Super Tiebreak hast du immer eine Chance, darum habe ich weiter daran geglaubt«, sagte Gegner Basavareddy, der nun um den Einzug ins Hauptfeld (ab 18. Januar) spielt.

Den sogenannten Super Tiebreak (oder Match Tiebreak) gibt es in den Entscheidungssätzen der Grand-Slam-Turniere mittlerweile seit einiger Zeit, in Melbourne seit 2019.

ngo/dpa/sid