SpOn 30.01.2026
15:35 Uhr

Australian Open: Novak Djokovic ringt Jannik Sinner im Halbfinale nieder


14 Jahre trennen sie: Im Halbfinale von Melbourne lieferten sich Jannik Sinner und Novak Djokovic ein Duell über mehr als vier Stunden. Dann gelang dem Altmeister die Überraschung.

Australian Open: Novak Djokovic ringt Jannik Sinner im Halbfinale nieder

Rekord-Grand-Slam-Champion Novak Djokovic trifft nach seinem 3:6, 6:3, 4:6, 6:4, 6:4-Erfolg gegen Jannik Sinner im Finale der Australian Open auf Carlos Alcaraz, der sich zuvor ebenfalls in fünf Sätzen gegen den Deutschen Alexander Zverev durchgesetzt hatte. Djokovic war der letzte Major-Sieger, der nicht Alcaraz oder Sinner hieß, das war bei den US Open 2023.

Djokovic verwandelte um 1:31 Uhr Ortszeit nach mehr als vier Stunden seinen dritten Matchball und entschied die Partie – auch weil Sinner zuvor zu viele Breakchancen liegen gelassen hatte. Dem Serben fehlt damit nur noch ein Schritt, um nach Jahren des Wartens doch noch seinen ersehnten 25. Major-Titel zu feiern.

Jannik Sinner muss sich strecken

Jannik Sinner muss sich strecken

Foto: Dar Yasin / AP

Zuletzt gegen Sinner noch verloren

Mit 38 Jahren ist Djokovic der älteste Finalteilnehmer in Melbourne in der Open Era und könnte seinen insgesamt elften Turniersieg Down Under erringen. Der 24-jährige Sinner hingegen verpasste seinen dritten Finaleinzug in Melbourne nacheinander und die Chance auf den fünften Titel bei einem Grand-Slam-Turnier.

Der Serbe hatte die vergangenen fünf Duelle mit Sinner allesamt verloren – drei davon in Grand-Slam-Halbfinals – und dabei nur zwei Sätze für sich entschieden. Doch nach einem souveränen Start des Weltranglistenzweiten zog Djokovic die Zuschauer im zweiten Satz auf seine Seite und begegnete dem Italiener auf Augenhöhe.

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Auch im vierten Satz gelang es Djokovic, Sinner den Aufschlag abzunehmen. Sinner hatte im Entscheidungssatz zahlreiche Breakchancen, doch Djokovic blieb nervenstark.

Sollte die langjährige Nummer eins der Tennis-Welt am Sonntag im Endspiel gewinnen, hätte er auch einen Grand-Slam-Titel mehr als die Australierin Margaret Court.

ngo/dpa/sid