SpOn 24.02.2026
16:10 Uhr

Asbestgefahr: Woolworth ruft Spielzeuge zurück


Es geht um die »Stretcherz«-Serie: Mehrere Discounter ziehen die Spielfiguren wieder ein. Inzwischen werden immer mehr Fälle von mit Asbest kontaminiertem Kinderspielzeug bekannt.

Asbestgefahr: Woolworth ruft Spielzeuge zurück

Immer mehr Spielfiguren werden aus Sorge vor Asbest zurückgerufen. Nun hat auch die Kaufhauskette Woolworth Konsequenzen gezogen: Der im Spielzeug verwendete Sand könnte mit Asbest belastet sein. Neben der bereits aus den Regalen genommenen Spielfigurenserie »Stretcherz Slammerz« seien auch die Produkte »Stretcherz Street Smash Car« und »Stretcherz Stretch Squad Dinos« betroffen, sagte ein Sprecher des Unternehmens im nordrhein-westfälischen Unna.

Die Warnung wurde auch über das Portal Lebensmittelwarnung.de  verbreitet.

Die Figuren seien in allen Woolworth-Geschäften aus dem Verkauf genommen worden. Bereits gekaufte Artikel könnten gegen volle Kostenerstattung zurückgegeben werden. Es handele sich um eine vorsorgliche Maßnahme. Er habe keine Informationen über irgendwelche gesundheitlichen Probleme von Käufern der Produkte, sagte der Sprecher. Für Kunden wurde eine Servicehotline bereitgestellt.

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Vergangene Woche hatten bereits die Discounter Aldi Süd und Action angebotenes Baby- und Kinderspielzeug in mehreren Bundesländern zurückgerufen.

Auch andere Spielzeuge bergen ein Asbestrisiko: In Australien und Neuseeland, aber auch in den Niederlanden und Belgien wurden in zahlreichen gefärbten Sandspielprodukten Asbestfasern nachgewiesen. Werden sie einge­atmet, können sie Krebs erzeugen. Normaler Spielsand für Sandkästen im Freien ist nicht betroffen.

Sandmalbilder, kinetischer Sand, Dekosand: Behörden in Europa warnen vor asbestverseuchten Produkten. Kerstin Effers von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen erklärt hier , wie sich Käufer nun verhalten sollten.

aeh/dpa