In den USA ist es offenbar zu einem weiteren Vorfall mit Schussverletzung gekommen, bei dem die US-Grenzschutzeinheit Customs and Border Patrol (CBP) involviert war. Wie mehrere US-Medien berichten, befinde sich eine Person in einem kritischen Zustand.
Der Sender NBC bezieht sich auf eine Sprecherin des Sheriffs von Pima County und eine Pressemitteilung der Feuerwehr von Santa Rita. Demnach sei eine Person, deren Identität noch nicht bekannt ist, gegen 7.30 Uhr im südlichen Pima County im US-Bundesstaat Arizona angeschossen worden. Der Vorfall ereignete sich offenbar in der Nähe der Grenze zu Mexiko. Das Büro des Sheriffs habe mitgeteilt, dass es mit der Bundespolizei FBI und der Grenzschutzbehörde zusammenarbeite, berichtete der Sender ABC News.
Der Sender CNN berichtet von einem Schusswechsel zwischen der Border Patrol und dem Verletzten. Wie der Sender von einer Quelle der Bundespolizei erfahren habe, wollten Grenzschutzbeamte einen Pick-up-Truck anhalten. Der Fahrer habe nicht gestoppt, sei schließlich ausgestiegen und davongerannt. Der Verdächtige habe demnach auf einen Hubschrauber und auf Grenzschutzbeamte geschossen, diese hätten das Feuer erwidert und die Person getroffen. Sie sei vor Ort behandelt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht worden.
Der Vorfall in Arizona ereignet sich nur drei Tage, nachdem Agenten der Border Patrol Alex Pretti erschossen . Und wenige Wochen, nachdem ein ICE-Mitarbeiter am 7. Januar Renee Good tötete.
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