SpOn 01.01.2026
14:17 Uhr

Apple Vision Pro: Apple kürzt Werbebudget für seine Computerbrille


Apples Computerbrille Vision Pro ist bisher ein Ladenhüter. Nun reagiert der Tech-Konzern und drosselt offenbar die Produktion. Auch das Werbebudget streicht die Firma radikal zusammen.

Apple Vision Pro: Apple kürzt Werbebudget für seine Computerbrille

Apples Computerbrille Vision Pro ist offenbar ein Flop. Laut einem Bericht der »Financial Times«  fährt der US-Konzern die Produktion und das Marketing für seine Mixed-Reality-Brille zurück. Dem Bericht zufolge hatte bereits im vergangenen Jahr der chinesische Fertigungspartner Luxshare seine Produktion eingestellt, nun drosselt Apple auch seine eigene Produktion. Die Werbeausgaben für das Headset sollen in Märkten wie den USA und Großbritannien um mehr als 95 Prozent reduziert werden, heißt es in dem Bericht weiter.

Dem Bericht zufolge wurden seit dem Marktstart 2024 gerade einmal 390.000 Exemplare der Brille verkauft. Im wichtigen Weihnachtsgeschäft konnte der Techkonzern demnach nur 45.000 Geräte ausliefern. Apple selbst veröffentlicht keine Verkaufszahlen.

Analysten sehen mehrere Gründe, warum das Gerät sich nicht durchgesetzt hat: Es sei teuer, trage sich nicht angenehm und es gebe zu wenige speziell für das Gerät entwickelte Apps. In Deutschland liegt der Einstiegspreis bei 3699 Euro. Vision Pro mischt digitale Inhalte mit der realen Welt. Nutzer können damit virtuelle Bildschirme oder 3D-Inhalte sehen, dabei steuern sie die Maschine mit den Augen und Handgesten (Lesen Sie hier einen ausführlichen Testbericht).

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Noch im Oktober hatte Apple neue Modelle der Brille mit leistungsfähigeren Chips und einem neuen Kopfband ausgestattet.

Ähnliche Geräte anderer Hersteller verkaufen sich bisher ebenso schleppend: Der Markt für Virtual-Reality-Headsets brach 2025 laut einer Analyse im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent ein, berichtet die »Financial Times«. Marktführer ist Meta, mit einem Marktanteil von gut 80 Prozent. Die Quest-Brillen des Apple-Konkurrenten gibt es bereits für rund 370 Dollar, sie haben aber weit weniger Funktionen. Auch Meta hatte bereits seine Marketingausgaben zurückgefahren.

hej