Die Popularität der neuen iPhone-Modellreihe hat im vergangenen Jahr im Weihnachtsgeschäft von Apple zu einem Rekordquartal geführt. Der Konzern verdiente in drei Monaten unterm Strich gut 42 Milliarden Dollar (knapp 35,2 Mrd. Euro). Das war ein Gewinnanstieg von knapp 16 Prozent im Jahresvergleich. Der Quartalsumsatz stieg ebenfalls um rund 16 Prozent auf 143,8 Milliarden Dollar.
Das iPhone-Geschäft sprang im Jahresvergleich um 23 Prozent auf den Bestwert von rund 85,3 Milliarden Dollar hoch. Der Konzern nennt schon seit längerer Zeit keine Stückzahlen mehr. Nach Berechnungen von Marktforschern stieß Apple im vergangenen Jahr mit dem iPhone den langjährigen Smartphone-Marktführer Samsung vom Thron. Den Kampf um die Spitze des Umsatzrankings dürften jedoch weiterhin die beiden Konzerne unter sich ausmachen, dafür ist der Abstand zu den anderen Herstellern zu groß.
Die Zahlen von Apple übertrafen die Erwartungen der Analysten. Auch das Chinageschäft kam nach zwischenzeitlicher Schwäche wieder in Schwung. Die Aktie legte im nachbörslichen US-Handel zeitweise um zwei Prozent zu.
Engpässe und Preissteigerungen
Für das laufende Jahr wird jedoch ein vergleichbar starker Absatzrückgang erwartet. Gründe sind Engpässe im Angebot sowie Preissteigerungen bei Zulieferkomponenten.
Aktuell fehlen vor allem Speicherchips. Die hohe Zahl neuer KI-Rechenzentren treibt die Nachfrage über das Angebot hinaus, was die Kapazitäten überlastet. Zudem priorisieren zahlreiche Halbleiterfirmen die Produktion von Server-Speichern – profitabler als Chips für Verbrauchergeräte wie Smartphones oder PCs.
Eine Dampfkammer, Aluminium statt Titan und ein fast hauchdünnes neues Modell: Selten hat Apple seine iPhones so radikal umgebaut. Im Test zeigt sich: Die Basisversion profitiert besonders. Lesen Sie hier alles über Apples Iphone Generation 17.
