Die San Francisco 49ers haben Titelverteidiger Philadelphia Eagles mit einem knappen Sieg aus den NFL-Playoffs geworfen. Das 23:19 an der US-Ostküste beendete alle Hoffnungen Philadelphias auf eine Rückkehr in den Super Bowl – die 49ers dagegen können weiter von einem Heimspiel im Levi’s Stadium am 8. Februar träumen.
Für die 49ers geht es am kommenden Wochenende nun zu den Seattle Seahawks: dem Team, das San Francisco vergangene Woche noch den ersten Platz in der NFC und ein Freilos in der ersten Runde der Playoffs weggeschnappt hatte.
Den Unterschied machte Christian McCaffrey, der im Schlussviertel zwei Touchdowns fing. »Unser Team kämpft. Wir nehmen es Tag für Tag und geben immer alles. Ob im Training oder im Spiel. Ich kann gar nicht genug Gutes sagen über dieses Team«, sagte der 29 Jahre alte Profi der 49ers. »Wir haben uns auf jeden einzelnen Spielzug konzentriert, wir wussten, dass das ein Kampf über zwölf Runden wird. Nichts hat uns aus der Ruhe gebracht, und wir haben uns gegenseitig vertraut.«
Bears gegen die Rams
Besonders war sein erster Touchdown, der die 49ers ins Spiel zurückholte. Die Mannschaft lag zwar nie weit zurück, doch bis dahin schienen die Eagles die Partie zu kontrollieren. Ein Trickspielzug, an dessen Ende Jauan Jennings anstelle von Quarterback Brock Purdy den weiten Pass auf McCaffrey feuerte, ermöglichte nach dem 7:0 im ersten Viertel die erste Führung. Bitter für San Francisco: Tight End George Kittle verletzte sich im ersten Viertel an der Achillessehne.
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Auch das andere Duell der Divisional-Round in der NFC steht durch das Resultat in Philadelphia fest. Die Los Angeles Rams müssen zu den Chicago Bears und spielen im Soldier Field um den Einzug ins Conference-Final.
Patriots siegen
Die New England Patriots haben derweil erstmals seit ihrem Super-Bowl-Sieg vor sieben Jahren – damals noch mit Tom Brady als Quarterback – wieder ein Playoff-Spiel in der NFL gewonnen. Gegen die Los Angeles Chargers holte das Footballteam um Bradys Nachnachnachfolger Drake Maye ein 16:3 und beendete eine Durststrecke für die lange so erfolgsverwöhnten Fans aus dem Großraum Boston.
