Lawinen haben in Norditalien drei Menschen in den Tod gerissen und weitere verletzt. In der Alpenregion Valtellina löste sich zunächst eine Lawine und erfasste drei Skitourengeher, zwei von ihnen kamen ums Leben. Im Trentino meldete die italienische Bergwacht zwei Lawinen, bei einer gab es einen Toten. Auch im Aostatal an der Grenze zur Schweiz und zu Frankreich gab es einen Vorfall.
- Deutscher Ski-Champion Max Hitzig: »Wie man Hänge liest und die Lawinengefahr einschätzt, habe ich von klein auf gelernt« Von Frederik Jötten
- Acht Lawinentote in Österreich: Was die Alpen für Wintersportler gerade so gefährlich macht
- Finsterkopf im Großarltal: Fünf Menschen bei Lawinen in Österreich gestorben
Bei dem ersten Vorfall im Trentino wurden zunächst vier Menschen vermisst. Nach einer groß angelegten Such- und Rettungsaktion der Bergwacht konnten jedoch alle gefunden werden, zwei von ihnen wurden verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden. Im Aostatal erfasste ein Lawinenabgang zwei Skitourengeher aus einer Gruppe von fünf Personen. Sie waren jedoch angemessen ausgerüstet und konnten sich aus den Schneemassen befreien.
