»Die vergangenen Monate waren hart«: Alexander Skarsgård, 49, hat humorvoll darüber gesprochen, wie es ist, in der aktuellen Award-Season gegen seinen Vater Stellan Skarsgård, 74, anzutreten. Bei einem Auftritt einer Veranstaltung des US-Branchenblatts »Variety« am Rande des Sundance Film Festivals erinnerte sich der Schauspieler an die Aufnahme des »Variety«-Formats »Actors on Actors« vor ein paar Monaten, bei dem er mit seinem Vater zu sehen ist.
»Ich wurde gerade für einen British Independent Film Award und einen Gotham Award nominiert, das Leben war verdammt großartig. Ich war auf dem Höhepunkt«, erzählte Skarsgård mit Blick zurück und scherzte: »Mein Vater war auch für einen Gotham Award nominiert, aber ich hatte das Gefühl, ich könnte diesen Mistkerl fertigmachen.« Genau das habe er auch in der Aufnahme gesagt und wie dort angekündigt, habe er eine »Schmierkampagne« gegen seinen Vater gestartet.
»Ich hatte das Gefühl, dass die Nominierungen jetzt nur so hereinströmen würden – und das taten sie auch … für meinen Vater«, setzte Skarsgård den Scherz fort.
@varietymagazine Alexander and Stellan Skarsgård are in fierce competition this awards season. "I assume that people believe it's going to be all chummy and dad-and-son and we're supportive of each other," Alexander quips. "You're going down, old man." Both actors were nominated in the same Outstanding Supporting Performance category at this year's Gotham Awards for "Pillion" and "Sentimental Value," respectively. They both lost to "Sinners" star Wunmi Mosaku. Watch the full #ActorsOnActors video now on the @CNN app, or catch it at 3pm ET on Variety’s YouTube channel.
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Für seine schauspielerische Leistung im Film »Sentimental Value« wurde Stellan Skarsgård vor zwei Wochen mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Vor ein paar Tagen wurde er zudem für einen Oscar nominiert. Sein Sohn erklärte gegenüber »Variety« , dass er »überaus stolz« auf seinen Vater sei.
Vater und Sohn waren beide für einen Gotham-Award in derselben Kategorie nominiert, Alexander Skarsgård für seine Rolle im Film »Pillion«, sie gingen beide leer aus.
Alexander Skarsgård ist nicht nur der älteste, sondern auch einer der erfolgreichsten schauspielenden Söhne seines Vaters Stellan. Dieser hat acht Kinder aus zwei Ehen, sechs von ihnen sind Schauspieler geworden. Für den Film »Melancholia« von 2011 standen die beiden auch gemeinsam vor der Kamera. Ebenfalls bekannt ist Bill Skarsgård, Jahrgang 1990, der in aktuellen Horror-Erfolgen wie »Es« oder »Nosferatu« Bösewichte gespielt hat.
Auf die Frage von SPIEGEL-Redakteurin Hannah Pilarczyk, ob seine Söhne Nepo-Babys seien, also in die Fußstapfen ihrer erfolgreichen Eltern treten und auf ihrem Ruhm aufbauen konnten, antwortet er: »Ich halte mich eher für einen Nepo-Daddy. Ihretwegen erhalte ich so viel Wohlwillen und vielleicht auch Jobs.«
Stellan Skarsgård erlebt gerade den Höhepunkt seiner Schauspielkarriere. Mit 74 Jahren ist er »Star Wars«-Ikone und Oscarkandidat. Lesen Sie hier das SPIEGEL-Porträt des Mannes, der den Erfolg lässig nimmt.


