Aldi Süd nimmt ein Set Haarspangen aus dem Verkauf, weil darin möglicherweise echter Pelz verarbeitet wurde. Das teilte der Lebensmitteldiscounter auf Nachfrage der Nachrichtenagentur dpa mit. Eine entsprechende Mitteilung findet sich auch in einem Kommentar auf dem Instagram-Account des Unternehmens. Zuvor hatte die Tierrechtsorganisation Aninova Vorwürfe erhoben. Demnach sollen Untersuchungen zeigen, dass in dem Artikel Echtpelz aus China enthalten sei. Für Kundinnen und Kunden sei dies nicht erkennbar.
Aldi Süd will die Anschuldigungen prüfen und steht nach eigenen Angaben im Austausch mit dem Lieferanten. Dieser habe im Einkaufsprozess versichert, dass »kein Echtpelz sowie keine weiteren tierischen Fasern verarbeitet seien«, erklärte das Unternehmen. Dies sei vertraglich festgelegt
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Der Discounter bietet das »Set mit zwei Weihnachts-Haarspangen mit Rentiermotiv« seit vergangener Woche an. Kunden können den Artikel bei Bedarf umtauschen, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Man nehme die Hinweise von Aninova ernst. Aldi Süd betonte seine »hohen Tierwohlansprüche«.
Der Lebensmittelhändler wirbt damit, »100 Prozent pelzfrei« zu sein, und zählt zu den Unterzeichnern von »Fur Free Retailer«. Dabei handelt es sich um eine Initiative von Einzelhändlern, die sich verpflichten, auf den Verkauf von Pelzprodukten zu verzichten – »um bedrohte Tierarten zu schützen«, heißt es auf der Internetseite von Aldi Süd.
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