SpOn 14.01.2026
22:05 Uhr

Airlines meiden Luftraum über Iran und Israel - Lufthansa passt Flugplan an


Die Angst vor einer Eskalation im Nahen Osten wächst. Flugdaten zeigen, dass schon jetzt Airlines ihre Flugzeuge ausweichen lassen. Konkrete Ansagen macht die Lufthansa.

Airlines meiden Luftraum über Iran und Israel - Lufthansa passt Flugplan an

Die Lage im Nahen Osten ist angespannt, wegen einer drohenden Eskalation hat nun die Lufthansa ihren Flugbetrieb in der Region eingeschränkt. Von Donnerstag bis Montag werde die Airline ihre Flüge nach Tel Aviv und ins jordanische Amman als Tagflüge durchführen, teilte sie auf Anfrage mit. »Das bedeutet, dass Crews direkt im Anschluss ohne Übernachtung vor Ort zurückfliegen. Vereinzelt kann es auch zu Flugstreichungen kommen.«

Wie die Sprecherin weiter mitteilte, werden zudem »der iranische und der irakische Luftraum bis auf Weiteres von allen Lufthansa Group Airlines umflogen.« Betroffene Fluggäste sollen demnach automatisch umgebucht und proaktiv kontaktiert werden. Alternativ könnten sie auf ein späteres Reisedatum umbuchen.

Airlines umfliegen Iran und Israel

Auf Karten des Portals »Flightradar24« war bereits am Mittwochabend zu erkennen, dass zahlreiche Airlines den israelischen und den iranischen Luftraum mieden. Viele Flugzeuge nahmen nicht den direkten Weg, sondern wichen auf ihrem Weg zum jeweiligen Ziel aus.

US-Präsident Donald Trump hatte die autoritäre Führung in Iran zuvor vor einer brutalen Niederschlagung der Proteste im Land gewarnt. Dabei hält er auch die Drohung eines militärischen Eingreifens aufrecht.

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Am Mittwoch sagte er, ihm sei »aus zuverlässiger Quelle« mitgeteilt worden, dass die Pläne für Hinrichtungen in Iran gestoppt worden seien, obwohl Teheran im Zuge des Vorgehens gegen Demonstranten schnelle Prozesse und Hinrichtungen angekündigt habe. »Uns wurde versichert, dass die Tötungen im Iran aufhören – sie sind gestoppt – sie hören auf«, sagte Trump . »Und es gibt keinen Plan für Hinrichtungen, keine Hinrichtung und keine Hinrichtungen.«

mkh/dpa/Reuters