Auf dem Weg von Beirut nach Paris musste ein Air-France-Flugzeug am Sonntagabend in München ungeplant zwischenlanden. Grund war das Auftreten von Brandgeruch.
Der Airbus A330-200 war um 17.29 Uhr mit etwa 30 Minuten Verspätung in Richtung Paris-Charles de Gaulle gestartet. Hinter der deutsch-österreichischen Grenze kam es dann dem Routenprotokoll von Flightradar 24 zufolge zu einer Kursänderung . Die Notfallprotokolle wurden eingeleitet.
Um 20.19 Uhr konnte der Flieger dann sicher in München landen. Verletzt worden sei niemand, sagte ein Flughafensprecher. Der Airbus habe nach der Landung am Sonntagabend selbstständig zu seiner Parkposition rollen können. »Es war alles andere als dramatisch«, so der Sprecher.
Auslöser des Brandgeruchs noch unklar
Die Passagiere kamen am Sonntagabend mit ihrem Gepäck in Hotels unter. Wie viele Reisende betroffen waren, war zunächst unklar - der Sprecher sagte mit Blick auf den Flugzeugtyp, es seien sicher mehr als 200 gewesen.
»Die Maschine ist immer noch da«, sagte der Sprecher am Morgen. Die Airline werde sich nun darum kümmern. Was den Brandgeruch verursacht haben könnte, war zunächst unklar.
Bereits im November war es zu einem ähnlichen Vorfall in einer Air-France-Maschine gekommen : Damals musste ein Airbus auf dem Weg von Paris nach Seoul ebenfalls außerplanmäßig in München landen – wegen Brandgeruchs im Cockpit.
