SpOn 14.09.2026
09:15 Uhr

25 Jahre nach 9/11: Wer hat den Krieg gegen den Terror gewonnen? – Podcast


Der Anschlag am 11. September 2001 hat die Welt verändert, vor allem die muslimische. SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter über zwei Kriege, ein Kalifat und den einzigen Profiteur des Kriegs gegen den Terror.

25 Jahre nach 9/11: Wer hat den Krieg gegen den Terror gewonnen? – Podcast

Am 11. September 2001 starben fast 3000 Menschen in New York und Washington. Was danach kam, veränderte das Leben von Millionen: fast eine Million unmittelbare Kriegstote, über vier Millionen indirekte Opfer. Fast alle waren Muslime.

Zum 25. Jahrestag geht es in dieser Folge von »Acht Milliarden« nicht um den Anschlag, sondern um das, was er ausgelöst hat. SPIEGEL-Reporter Christoph Reuter spricht mit Host Juan Moreno. Reuter war zwei Tage nach dem Fall Bagdads in der Stadt. Er hat gesehen, wie amerikanische Ermittler sich nicht einmal für die Beweise ihrer eigenen Behauptungen interessierten. Er erklärt, warum die Auflösung des irakischen Staatsapparats den »Islamischen Staat« hervorbrachte, warum die Tötung Ali Khameneis dem iranischen Regime genützt hat, warum in Afghanistan zwei Billionen Dollar eine Regierung der Kriminellen finanzierten.

Reuters Bilanz nach 25 Jahren: Keiner der Beteiligten hat gewonnen. Weder die USA noch al-Qaida. Profitiert hat eine Macht, die mit beiden Seiten nichts zu tun hatte.

Hören Sie hier die Folge:

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