Womöglich ist ein Streit, bei dem es um viel Geld und Macht geht, noch nie so höflich eskaliert.
Lachend stand Coco Gauff auf und beendete ihre erste Pressekonferenz bei den diesjährigen French Open abrupt mit den Worten: »Okay, ich muss los. Es tut mir leid. Wir sehen uns später.«
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Auch die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka unterband am Freitagnachmittag weitere Fragen, jedoch nicht ohne zu betonen, wie sehr sie die anwesenden Reporter schätze. »Wie ich heute schon tausendmal gesagt habe, habe ich großen Respekt, aber wir wissen, was hier vor sich geht, also vielen Dank.«
Zehn Minuten Pressekonferenz, fünf Minuten Fernsehinterviews, mehr nicht. So lautete der Plan mehrerer Topspielerinnen und -spieler, die damit ihren Frust über die vier Grand-Slam-Turniere ausdrückten, über die Australian Open, die French Open, Wimbledon und die US Open.
Alexander Zverev und der Weltranglistenerste Jannik Sinner gehörten ebenfalls zu der Gruppe. »Ich leite das Projekt zwar nicht, freue mich aber sehr, dabei zu sein«, sagte Zverev. »Es muss Fairness gegenüber den Spielern herrschen – und zwar nicht nur gegenüber den Nummern eins, zwei und drei der Weltrangliste, sondern gegenüber allen.«
