Man muss diese Partei gar nicht beim Namen nennen, es weiß auch so jeder, wer gemeint ist. In der vergangenen Woche zum Beispiel, ein holzvertäfelter Besprechungsraum in einem Berliner Hotel. Siemens-Chef Roland Busch wird im SZ-Interview auf einmal sehr ernst, es geht im Gespräch jetzt nicht mehr um digitale Welten, um Software oder Fabriken, sondern um die Demokratie an sich. Busch sagt, er mache sich Sorgen darüber, „dass in unserem politischen System die extremen Parteien mehr und mehr Zuspruch gewinnen“. Und dass man jetzt aufpassen müsse, „dass uns unsere politische Mitte erhalten bleibt“. Das durfte, das musste man womöglich auch als eine Warnung vor einem Machtzuwachs der AfD verstehen.
