SZ 18.01.2026
15:11 Uhr

Wahlen: Jede politische Werbung muss erkennbar sein


In Deutschland soll es vor Wahlen demnächst striktere Richtlinien für Werbespots, Anzeigen oder Flyer geben. Doch die neuen Regeln könnten auch das Redaktionsgeheimnis in Verlagen und Medienhäusern gefährden.

Wahlen: Jede politische Werbung muss erkennbar sein
Im Januar 2025 sprach US-Milliardär Elon Musk auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Halle. Zur selben Zeit warb er offen für die Partei. (Foto: Sean Gallup/Getty Images)

In Deutschland sollen bald neue, strenge Regeln für Wahlwerbung gelten. Wie streng genau, das ist noch offen und wird nun in Berlin diskutiert. Kurz vor Weihnachten hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf eingebracht, der eine lange Liste von Pflichten aufzählt, die künftig für alle Parteien, Verbände und NGOs gelten sollen. Das meiste davon ist unumgänglich, weil sich die EU-Regierungen und das EU-Parlament schon 2023 darauf geeinigt hatten, europaweit striktere Standards einzuführen, um die „Transparenz“ bei politischer Werbung zu erhöhen. Das Ziel ist: Wähler sollen besser informiert werden – und weniger manipuliert.

Im März 2026 finden die Kommunalwahlen statt, seit dieser Woche dürfen die Parteien für sich werben. Vor allem für die weniger bekannten geht es dabei um viel. Was sie sich einfallen lassen, um Aufmerksamkeit zu finden.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: