|
13.01.2026
16:24 Uhr
|
Dem Gestalter Söder geht das Geld für neue Wohltaten aus. Da drängt sich der Verdacht auf, dass er mit dem Vorschlag von der Bundesländer-Streichung sein neues Verwalter-Dasein kaschiert.

Wenn sich Markus Söder hinter die dicken Klostermauern im oberfränkischen Banz zurückzieht und traditionell vor den Abgeordneten seiner CSU-Fraktion eine Grundsatzrede hält, dann ist gerne von einem landespolitischen Feuerwerk die Rede. Söder selbst hat den Begriff schon verwendet, in der CSU gehört er fast zum allgemeinen Sprachschatz. Und oft war das ja so in den vergangenen Jahren: Bumm, Bämm, eine Söder-Idee für Bayern nach der anderen. Die milliardenschwere Hightech-Agenda präsentierte er einst in Banz.
Mit „Einfluss auf politische Entscheidungsträger“ warb das von Kulturstaatsminister Weimer gegründete Unternehmen für den Ludwig-Erhard-Gipfel. Nun steigt Ministerpräsident Söder aus der Veranstaltung aus. Vorläufig zumindest.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: