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07.01.2026
16:16 Uhr
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Bundeskanzler Merz stellt Bundeswehrsoldaten zur Friedenssicherung in Aussicht – nicht in der Ukraine, sondern in deren Nato-Nachbarstaaten. Klingt nach Klarheit, wirft aber schwierige Fragen auf.

Außenpolitisch unter Druck, innenpolitisch auch: Kanzler Friedrich Merz, hier mit Wolodimir Selenskij und Emmanuel Macron (von li.) in Paris. (Foto: Tom Nicholson/PA Wire/dpa)
Als am Dienstag die Regierungschefs der von Frankreich und Großbritannien geführten „Koalition der Willigen“ vor die Kameras traten, war die Botschaft unmissverständlich: Europa will nicht nur politisch Rückendeckung geben, sondern im Ernstfall als sicherheitspolitischer Akteur handeln – zum Schutz der Ukraine und damit auch der eigenen Sicherheit. Im Zentrum stand die Frage, wie ein möglicher Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine abgesichert und Russlands Druck durch eine stärkere europäische Abschreckung beantwortet werden kann. Vor allem aus Berlin wurde deutlich: Es soll nicht bei symbolischen Erklärungen bleiben.
Wie entschlossen tritt der Kontinent bei der Unterstützung der Ukraine auf? Und welche Rolle soll Deutschland in der „Koalition der Willigen“ einnehmen? Antworten darauf gibt es in Paris.
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