Nach 1800 Tagen in einem Hochsicherheitsgefängnis, die meiste Zeit davon in Einzelhaft, wurde der Hongkonger Verleger Jimmy Lai wegen Gefährdung der nationalen Sicherheit schuldig gesprochen. Ein Gericht verurteilte den 78-Jährigen am Montag in zwei Anklagepunkten wegen Verschwörung zur Kollaboration mit ausländischen Kräften. Das konkrete Strafmaß soll erst bei einer späteren Anhörung festgelegt werden, es kann laut dem von Peking verhängten Sicherheitsgesetz aber mit lebenslanger Haft bestraft werden.
