SZ 06.02.2026
11:22 Uhr

Umwelt: Weniger Pestizide, die Giftlast steigt trotzdem


Ökologen haben die toxische Belastung durch Pestizide für Tiere und Pflanzen berechnet und warnen: Der Wechsel zu neuen Mitteln verschiebt häufig nur den Schaden.

Umwelt: Weniger Pestizide, die Giftlast steigt trotzdem
Ein Hubschrauber versprüht Pestizide über einer Zuckerrohrplantage auf Hawaii. (Foto: C. Kaiser/imago/blickwinkel)

Vor vier Jahren haben die Vereinten Nationen ein ehrgeiziges Ziel ausgerufen: Bis 2030 sollen die Risiken durch Pestizide sowie die ausgebrachten Mengen halbiert werden, um die Biodiversität zu schützen und den ökologischen Kollaps zu verhindern. Die Welt ist diesem Ziel seither nicht näher gekommen. Was auch daran liegt, dass bei Pestiziden eine geringere Menge nicht automatisch weniger Umweltschäden bedeutet. Dann nämlich, wenn zu anderen Mitteln gegriffen wird, die noch schädlicher sind als ihre Vorgänger.

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