Wenn er Nachrichten über angeblich bedeutende Fortschritte bei Gesprächen über ein mögliches Ende des Krieges hört, wird Maksym Jakowljew argwöhnisch. „Klar ist es erst einmal angenehm, solche Dinge zu hören“, sagt der Professor an der Abteilung für Internationale Beziehungen der Kiew-Mohyla-Akademie, einer führenden Forschungsuniversität in der Ukraine. „Aber wie wohl alle Ukrainer bin ich sehr skeptisch gegenüber jedem Verhandlungsprozess und jeden vermeintlichen Fortschritten. Vor allem, wenn die Nachrichten vom US-Sondergesandten Steve Witkoff kommen, der bisher in vielem eher ein Sympathisant Moskaus war.“
