SZ 30.01.2026
16:03 Uhr

US-Geldpolitik: Er ist der Neue bei der Notenbank


US-Präsident Donald Trump nominiert den Ex-Investmentbanker Kevin Warsh als nächsten Fed-Chef. Der hat sich vom Insider zum Kritiker der Notenbank gewandelt. Aber erfüllt er auch Trumps Wunsch nach niedrigen Zinsen?

US-Geldpolitik: Er ist der Neue bei der Notenbank
Kevin Warsh war von 2006 bis 2011 im Fed-Direktorium und lehrt derzeit an der Stanford-Universität. (Foto: KEVORK DJANSEZIAN/AFP)

Donald Trump genießt es, wenn Leute sich in Sicherheit wiegen. Dann überrascht er sie am liebsten mit einer unerwarteten Kehrtwende. Das gilt für seine politischen Gegner genauso wie für seinen eigenen Kreis. So war es auch am Freitagmorgen, als Trump auf seinem Netzwerk Truth Social verkündete, wer neuer Chef der US-Notenbank Federal Reserve werden soll. Trumps Wahl fällt auf Kevin Warsh, der von 2006 bis 2011 im Fed-Direktorium saß und aktuell an der Stanford-Universität lehrt und für eine Investmentfirma arbeitet. Er soll dem aktuellen Notenbankchef Jerome Powell im kommenden Mai nachfolgen.

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