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28.01.2026
15:35 Uhr
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Mit der neuen Tourismusstrategie will die Bundesregierung die Reisewirtschaft wettbewerbsfähiger machen. Ein umstrittener Punkt weit über die Branche hinaus ist die Forderung nach flexibleren Arbeitszeiten.

Praktisch, wenn Kellner auf Veranstaltungen mit offenem Ende länger eingesetzt werden können: Gastronomen fordern schon länger, dass die Arbeitszeit flexibler werden soll. (Foto: Johannes Simon)
Die Bundesregierung will verstärkt die Tourismuswirtschaft unterstützen, das Kabinett hat deswegen nun eine nationale Tourismusstrategie verabschiedet. In der Branche arbeiten hierzulande immerhin knapp drei Millionen Menschen, die zum Beispiel in Hotels, Gaststätten, Fluggesellschaften und Reiseunternehmen arbeiten. Die Regierung verspricht der Branche unter anderem, in die Infrastruktur zu investieren, die Standortkosten für die Luftfahrt zu senken oder Visaverfahren zu digitalisieren, damit Touristen und Geschäftsreisende leichter nach Deutschland reisen können. Ausländischen Fachkräften soll es mithilfe einer digitalen „Work-and-Stay-Agentur“ erleichtert werden, hierzulande eine Arbeit aufzunehmen.
Arbeitgeber wünschen sich tägliche Arbeitszeiten von mehr als zehn Stunden. Beschäftigte fürchten um Gesundheit, Erholung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
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