SZ 28.12.2025
14:35 Uhr

Surfer gegen Behörden: Darum geht es beim Eisbachwellen-Streit


Seit einer Flussreinigung ist die weltbekannte Münchner Surfwelle verschwunden. Ein wissenschaftlicher Versuchsaufbau sollte helfen, sie zurückzubringen. Die behördlichen Vorgaben ließen die Sportler aber verzweifeln. Deshalb suchten sie nun die Eskalation.

Surfer gegen Behörden: Darum geht es beim Eisbachwellen-Streit

Auf das „Weihnachtswunder“ folgt die Enttäuschung: Seit dem ersten Feiertag war die Welle am Eisbach surfbar, am Sonntag hat die Feuerwehr die Einbauten demontiert – die Welle war wieder weg. Die Enttäuschung könnte zum Dauerzustand werden, denn ob die weltbekannte Surferwelle am Rande des Englischen Gartens je wieder wird, wie sie bis zur Bachauskehr im Oktober war, ist völlig ungewiss. Die Surfaktivisten ziehen nach eigenen Angaben ihren Antrag auf einen offiziellen Versuch mit Holzbrettern zurück. Drei Rampen wollten sie ins Wasser hängen, ähnlich wie jetzt beim kurzzeitigen „Weihnachtswunder“, und dann Kies einbringen. So wollten sie die Welle dauerhaft stabilisieren.

Die berühmte Welle am Münchner Eisbach ist nach wenigen Tagen schon wieder verschwunden. Mitarbeiter der Feuerwehr haben einen Balken entfernt, den Surfer dort illegal eingebaut hatten.

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