SZ 05.01.2026
22:17 Uhr

Südamerika: Die größten Verlierer sind die Menschen in Venezuela


Nach der Attacke auf Caracas und der Entführung Präsident Maduros können die USA das Land jetzt nach Gutdünken ausbeuten, während das alte Regime Maduros für Ruhe sorgt.

Südamerika: Die größten Verlierer sind die Menschen in Venezuela
Was wird mit ihnen werden? Menschen demonstrieren bei der Amtseinführung von Maduros Stellvertreterin Delcy Rodríguez in Caracas. (Foto: Maxwell Briceno/REUTERS)

Nicolás Maduro muss sich jetzt in New York vor Gericht verantworten. Damit hat er gleich zwei Vorteile gegenüber seinen Landsleuten in Venezuela: Der Ex-Präsident hat Anspruch auf einen Anwalt und – so sieht es zumindest erst einmal aus – die Chance auf ein faires Verfahren. Für die Menschen in Venezuela gilt das nicht. Nach allem, was die vergangenen Tage gezeigt haben, haben sie schon jetzt auf ganzer Linie verloren. Jemanden, der sie davor bewahren könnte, oder gar ein faires Verfahren – für die Venezolaner gibt es das nicht. Sie sind einmal mehr zum Spielball eines Potentaten geworden.

Der venezolanische Staatschef Nicolás Maduro sagt bei seinem ersten Termin vor Gericht in New York, er sei entführt worden. Sein Anwalt will die Umstände der Gefangennahme thematisieren.

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