SZ 06.01.2026
16:49 Uhr

Stromausfall in Berlin: „Und dann kommt man nach Hause und ist im Mittelalter“


Kerzenlicht, Stromgeneratoren und Erinnerungen an ganz dunkle Zeiten: Wie es sich anfühlt, wenn in der Großstadt plötzlich das Selbstverständliche nicht mehr funktioniert.

Stromausfall in Berlin: „Und dann kommt man nach Hause und ist im Mittelalter“
Berlin nach dem Blackout: Noch immer haben Tausende Menschen im Südwesten der Hauptstadt  keinen Strom. Das einzige, was in manchen Straßen leuchtet, sind die Scheinwerfer der Autos. (Foto: Friedrich Bungert)

Der Weg zu den Suchsland-Sharmas führt kilometerweit durchs dunkle Berlin und endet, nach sechs Kilometern Düsternis in verschneiten Straßen, an der ersten Laterne, die brennt. Dummerweise steht sie auf der anderen Straßenseite: Dort gibt es wieder Strom. Bei den Suchsland-Sharmas dagegen brennen nur die Kerzen, und wer sie in ihrem Reihenhaus im Berliner Stadtteil Wannsee besuchen will, muss beherzt an der Haustür klopfen. Den Mantel solle man besser anlassen, sagt Ulrike Suchsland, als sie die Tür geöffnet hat. „Wärmer wird’s nicht mehr.“

Wie konnte es zum großflächigen Stromausfall im Südwesten Berlins kommen? Und warum sind noch immer Zehntausende von der Stromversorgung abgeschnitten? Ein Baustellenbesuch.

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