SZ 06.03.2026
16:22 Uhr

Start der Paralympics: Rettet die einbeinigen Skifahrer!


Athleten mit nur einem Ski machten einst das Para-Skifahren populär. Heute fühlen sie sich durch die Regeln an den Rand gedrängt. Über die Unmöglichkeit, bei den Paralympics Behinderungen „gerecht“ zu vergleichen.

Start der Paralympics: Rettet die einbeinigen Skifahrer!
Der deutsche Monoskifahrer Alexander Spitz stürzt spektakulär im Abfahrtslauf bei den Paralympics 1998 in Nagano. Kazuhiro Nogi/AFP

Wenn man das Bild sucht, das alles in sich vereint, was den Para-Sport so faszinierend macht – diese atemberaubende Ästhetik des Unperfekten  –, dann findet man es neuerdings auch im Deutschen Sport & Olympia-Museum in Köln, in der Sonderausstellung „Höher, schneller, kälter!“. In der Geschäftsstelle des Deutschen Behindertensportverbands (DBS) in Frechen hängt das Bild ebenfalls, in der Leistungssportabteilung im ersten Stock. Oder man fragt Alexander Spitz einfach selbst. Er zückt dann sein Mobiltelefon, zwei Wischer über das Display, dann hat er es schon. „Das ging damals um die Welt“, sagt Spitz. Was für ihn eine durchaus zweischneidige Sache war. Spitz hat sich in der Szene das Fersenbein gebrochen.

Der Behindertensport beklagt zu wenig Förderung. Die Para-Eishockey-Nationalspieler bekamen bis kurz vor den Paralympics nur 75 Euro pro Monat. Im Alltag kämpfen sie darum, überhaupt aufs Eis zu kommen.

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