SZ 05.03.2026
16:34 Uhr

Sportpolitik: Das IOC sendet Botschaften wie aus einem Asterix-Band


Das Internationale Olympische Komitee schafft es nicht einmal, den Bruch des olympischen Friedens durch die USA zu benennen – geschweige denn zu verurteilen.

Sportpolitik: Das IOC sendet Botschaften wie aus einem Asterix-Band
Krieg? Welcher Krieg? Das IOC mit Präsidentin Kirsty Coventry umkurvt den dritten olympischen Friedensbruch durch die USA in jüngerer Zeit lieber als hochkomplexes politisches Thema. Sarah Stier/Getty Images

Manchmal fragt man sich schon, ob die Urheber der Pressemitteilungen, die das Internationale Olympische Komitee (IOC) verbreitet, insgeheim im Nebenjob für Satireformate wie „Saturday Night Live“ oder für die Asterix-Reihe arbeiten. Ein bewährtes Stilmittel dieser Formate ist es ja, dass die Protagonisten ein prekäres Thema so lange von sich wegschieben, bis es umso heftiger über sie hereinbricht.

Grönland-Flagge auf den Zuschauerrängen, „Free Palestine“-Rufe im Fanshop, T-Shirts der Nazi-Spiele von 1936 im Online-Shop: Die Debatte um Meinungsäußerungen ist ein unfreiwilliges Leitmotiv der Olympischen Winterspiele.

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