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11.08.2026
16:56 Uhr
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Der Flugverkehr wurde laut Deutscher Flugsicherung in der Nacht auf Dienstag zeitweise eingestellt. Einem Medienbericht zufolge sollen Schutzvorrichtungen der Bundespolizei nicht auf die Drohne reagiert haben.

Die Drohne soll laut Deutscher Flugsicherung am südlichen Zaun des Flughafens Hannover gesichtet worden sein. Stefan Rampfel/picture alliance/dpa
In der Nacht auf Dienstag ist am Flughafen Hannover-Langenhagen mehrfach eine Drohne gesichtet worden. Das bestätigt eine Sprecherin der Deutschen Flugsicherung (DFS) der SZ. Die Bundespolizei am Flughafen und die Landespolizei meldeten eine Drohne am südlichen Flughafenzaun. „Da nicht auszuschließen war, dass sie sich nach Norden in Richtung der Bahnen bewegt, wurde der Flugbetrieb teilweise eingestellt“, wie die DFS weiter mitteilte.
Einzelne Landebahnen wurden am Dienstagmorgen zwischen 3.44 und 5.20 Uhr mehrfach temporär gesperrt. Das bestätigt eine Sprecherin des Hannover Flughafens. Gegen vier Uhr wurde der Flugbetrieb zeitweise vollständig eingestellt.
Die Einschränkungen im Flugverkehr führten zu Verspätungen von sechs Passagierflugzeugen mit den Zielen Mallorca, Rhodos, Antalya, Korfu und Hurghada. Außerdem musste eine Frachtmaschine umgeleitet werden, so die Sprecherin des Hannover Flughafens. Seit 5.22 Uhr läuft der Flugbetrieb am Flughafen Hannover-Langenhagen wieder regulär.
Zuvor hatte der Spiegel berichtet. Die Drohne sei demnach von Mitarbeitenden des Flughafens entdeckt worden. Die Vorrichtungen der Bundespolizei sollen hingegen versagt haben, sie hätten nicht auf die Drohne reagiert, heißt es in einem internen Polizeibericht, aus dem der Spiegel zitiert.
Daraus ergebe sich für die Bundespolizei der Verdacht, dass es sich nicht um eine der handelsüblichen Drohnen gehandelt habe, auf die die Technik der Bundespolizei anspreche.
Ob ein Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall in Leipzig besteht, ist bislang unklar, heißt es weiter.
Der Flughafen Leipzig/Halle entging womöglich nur knapp einer Katastrophe: Nach Informationen von SZ, NDR und WDR war eine ukrainische Frachtmaschine, neben der eine Sprengstoff-Drohne entdeckt wurde, am Vortag noch mit Munition beladen.
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