SZ 26.11.2025
17:05 Uhr

Schreibwaren: Warum Pelikan und Co. in der Krise stecken


Pelikan, Faber-Castell, Schwan-Stabilo – die deutschen Schreibgeräte-Hersteller haben eine lange Tradition. Nun aber haben sie mit mehreren Problemen auf einmal zu kämpfen.

Schreibwaren: Warum Pelikan und Co. in der Krise stecken
Nicht nur die US-Zölle machen den Schreibwarenproduzenten derzeit zu schaffen. (Foto: Marco Einfeldt)

Seit 30 Jahren arbeitet Horst Brinkmann, 61, im Geschäft mit Schreibgeräten, aber noch keines sei ähnlich herausfordernd gewesen wie 2025, sagt er. „Seit letztem Jahr haben wir weltweit 70 Millionen Stifte weniger verkauft“, sagt der Chef der Marke Stabilo. Die Firma stellt im Jahr etwa 500 Millionen Schreibgeräte her. „Unser Umsatz ist um fast sieben Prozent zurückgegangen. Das können wir nicht als Ausrutscher abtun.“ Deshalb haben sie bei Stabilo, einem der größten deutschen Schreibgeräte-Hersteller, die Notbremse gezogen. „Wir müssen jetzt handeln, um unsere Zukunft zu sichern“, sagt Brinkmann. Er hätte auch sagen können: Handeln, solange man die Dinge noch steuern kann und nicht getrieben wird. So hört man das gerade bei vielen Firmen der Branche.

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