SZ 04.03.2026
20:39 Uhr

SZ-Digitalgipfel: Wenn die Tochter einen Chatbot liebt


Millionen Menschen nutzen KI als Coach, Therapeutin oder virtuellen Partner. Die Sprachmodelle ersetzen, was sie sich von ihren Mitmenschen ersehnen – mit Risiken und Nebenwirkungen.

SZ-Digitalgipfel: Wenn die Tochter einen Chatbot liebt
KI-Chatbots wie ChatGPT dienen vielen Nutzern mitunter auch als Partnerersatz. Hendrik Schmidt/dpa

Wenn Kinder ihren Eltern sagen, dass sie sich zum ersten Mal verliebt haben, ist das meist ein Grund zur Freude. Jessica Szczuka kennt ein anderes Beispiel. Nach einem Vortrag sei eine Frau aus dem Publikum auf sie zugekommen, erzählt die Medienpsychologin auf der Bühne des SZ-Digitalgipfels. „Ihre Tochter ist jetzt das erste Mal verliebt, in der siebten Klasse. Und dann hat sich herausgestellt, dass es ein Chatbot ist.“

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