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17.12.2025
18:00 Uhr
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Der ehemalige Wirecard-Manager wollte als russischer Agentenführer die deutsche Hauptstadt offenbar mit einer großen Desinformationskampagne überziehen. Doch dann ging alles schief.

Jan Marsalek floh nach dem Zusammenbruch von Wirecard nach Moskau und führt dort offenbar ein zweites Leben als Geheimagent. (Foto: Collage: sted/SZ, Fotos: imago, dpa, AP)
An Warnungen vor subtilen russischen Angriffen auf westliche Gesellschaften mangelt es nicht, der hybride Krieg kennt viele Varianten, und er hat vermutlich Tausende Helfer. No-Name-Agenten stehen oft am Ende einer Handlungskette und führen kleinere Aktionen aus, die irgendjemand beim russischen Geheimdienst geplant hat. Einer dieser Denker soll Jan Marsalek sein. Der Österreicher hat einst den Finanzdienstleister Wirecard zum Shootingstar der deutschen New Economy gezaubert und so auch in den Zusammenbruch getrieben. Er floh nach Moskau und führt dort offenbar ein zweites Leben als Geheimagent. Und in dieser Rolle hat er wohl auch Deutschland im Visier.
Der „Spiegel“ und weitere Medien haben den flüchtigen Ex-Wirecard-Manager aufgespürt. Deutsche Ermittler dürften staunen, was in russischen Datenbanken so alles über ihn gespeichert ist.
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