SZ 15.12.2025
15:02 Uhr

Rüstungsfinanzierung: Russlands Geld für die Ukraine? Jetzt muss Europa entscheiden


Mit den vielen Milliarden der russischen Zentralbank, die in Belgien festliegen, ließe sich ein Kredit an die Ukraine finanzieren. Diese Woche wird zeigen, ob die EU den historischen Schritt wagt – oder daran scheitert.

Rüstungsfinanzierung: Russlands Geld für die Ukraine? Jetzt muss Europa entscheiden

Dass Kaja Kallas und Viktor Orbán einer Meinung sind, kommt so gut wie nie vor. Am Montag trat dieser seltene Fall ein – halbwegs jedenfalls. „Das wird eine intensive diplomatische Woche“, sagte die estnische EU-Außenbeauftragte am Morgen, bevor sie die Außenminister und -ministerinnen der Union in Brüssel traf. „Es wird eine Alles-oder-nichts-Woche.“ Von Budapest aus pflichtete ihr der ungarische Regierungschef auf der Plattform X bei: „Schnallt euch an“, schrieb er. „Das wird eine ruppige Woche werden.“

Nach Gesprächen zwischen der Ukraine, den USA und Europäern in Berlin tritt der Kanzler am Abend mit Wolodimir Selenskij vor die Kameras und spricht über den Weg zu einem möglichen Waffenstillstand. Es sei „wirklich beachtlich“, was die Amerikaner in puncto Sicherheitsgarantien auf den Tisch gelegt hätten, so Merz.

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