SZ 17.12.2025
16:04 Uhr

Rente: Neustart für die private Altersvorsorge


Der Name Riester ist verbrannt – auch wenn der Namensgeber nichts dafür kann. Nun macht sich eine neue Regierung daran, die Deutschen zu einem Volk der Kapitalanleger zu machen.

Rente: Neustart für die private Altersvorsorge
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) will die Rente durch eine private Vorsorge ergänzen. (Foto: Kay Nietfeld/Kay Nietfeld/dpa)

Gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht: Wohl selten traf die Redensart auf ein politisches Projekt so sehr zu wie auf die Riester-Rente. Gedacht als zusätzliche private Vorsorge, die den Rückgang des gesetzlichen Rentenniveaus ausgleichen und Altersarmut verhindern soll, entpuppten sich die Riester-Policen als extrem teuer, renditeschwach und kompliziert. Allein in diesem Jahr wurden bis August schon 220 000 Verträge gekündigt.

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