SZ 01.01.2026
13:28 Uhr

Reden wir über Geld: „Wenn jetzt irgendetwas nicht läuft wie gedacht, sind Haus und Hof weg“


Sie wollte eigentlich Tänzerin werden, stattdessen entschied sich die gebürtige Berlinerin Vivian Böllersen für ein Leben als Walnuss-Landwirtin. Ein Gespräch über Pionierarbeit, Preispolitik bei Nüssen und die Frage, wie man sich als Städterin im brandenburgischen Dorf anpasst.

Reden wir über Geld: „Wenn jetzt irgendetwas nicht läuft wie gedacht, sind Haus und Hof weg“

Vivian Böllersen befüllt noch schnell die Knackmaschine. Laut klackernd purzeln Walnüsse durcheinander, werden in einer Presse zusammengedrückt, die Kerne fallen auf ein Förderband, an dem zwei Mitarbeiterinnen prüfen, ob sich noch Schalen dazwischen befinden. Böllersen ist Landwirtin und gilt als Pionierin des ökologischen Walnuss-Anbaus in Deutschland. Die 38-Jährige hat in Brandenburg einen eigenen Walnusshain mit 200 Bäumen angelegt und in dem Dorf Herzberg, eine Stunde nördlich von Berlin, ihre Walnussmeisterei aufgebaut. Dort verarbeitet sie in einer umgebauten Scheune Nüsse und verkauft ihre Produkte im Hofladen und Café: Öl, Schokolade, Mus und Likör aus oder mit Walnüssen. Zum Interview gibt es Kaffee und Kuchen, natürlich mit Walnüssen gebacken.

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