|
04.02.2026
16:54 Uhr
|
Die Bremer Raumfahrtfirma OHB möchte eine Start- und Landebasis auf dem Mond bauen. Noch ist es eine Vision, doch die Esa will die europäischen Mondpläne schnell umsetzen.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU, li.) und Esa-Chef Josef Aschbacher am Mittwoch neben dem Modell einer möglichen Mondstation bei OHB in Oberpfaffenhofen. (Foto: Felix Hörhager/dpa)
Es hätte gut gepasst, wenn am nächsten Wochenende die vier Astronauten der Nasa-Mission Artemis 2 zum Mond aufgebrochen wären, um ihn einmal mit ihrer Raumkapsel zu umkreisen. Doch die US-Weltraumbehörde Nasa musste die erste Mondreise von Menschen seit 1972 wegen eines Wasserstofflecks auf März verschieben. Und so steht an diesem Mittwoch ein anderes lunares Abenteuer recht allein da: Das Bremer Raumfahrtunternehmen OHB will eine Start- und Landebasis auf der Mondoberfläche errichten und hat dafür die European Moonport Company gegründet. Die Gesellschafter OHB SE und OHB Venture Capital hatten das Vorhaben namens Luna Europa bereits im Juli 2025 beim Amtsgericht München angemeldet. Nun wollten sie wohl den lunaren Artemis-Hype nutzen, um das Konzept am OHB-Standort im oberbayerischen Oberpfaffenhofen vorzustellen.
Generalmajor Michael Traut ist bei der Bundeswehr für die Weltraumsicherheit verantwortlich. Ein Gespräch über Machtkämpfe im Orbit, römische Gladiatoren und warum Deutschland nun auch verstärkt im All verteidigt werden soll.
Lesen Sie mehr zum Thema
In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.
Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien
Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: