SZ 26.12.2025
20:41 Uhr

Peer Steinbrück: „Die Abgesänge gehen mir auf den Keks“


Peer Steinbrück ist genervt. Von der SPD, die lieber Minderheitsinteressen vertrete, als sich um die Sorgen vieler Bürger zu kümmern. Und von der allgemeinen Lust, Deutschland „in den Abgrund zu reden“. Was er sich stattdessen wünscht.

Peer Steinbrück: „Die Abgesänge gehen mir auf den Keks“
Vermisst heute „profilierte Köpfe“ in der SPD: Peer Steinbrück, 78. (Foto: Friedrich Bungert)

Ach, die alten Zeiten. Peer Steinbrück blickt auf ein schwarz-weißes Bild an der Wand des Berliner SZ-Büros, auf dem ihm Sigmar Gabriel klatschend die Bühne überlässt. Gabriel machte ihn 2012 auf seine Art, per Sturzgeburt, zum SPD-Kanzlerkandidaten. Nichts war vorbereitet, und es ging dann auch schief. Eine Sache aber pflegte Steinbrück, einst Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen und in der Finanzkrise Finanzminister an der Seite von Angela Merkel, schon damals: den Klartext. Und er ist ihm bis heute treu geblieben.

Es lief schon mal besser bei der SPD. Ein Streifzug an der Basis und der Besuch bei einem früheren Stammwähler zeigen: Es fehlt an Vertrauen, Köpfen und der Umsetzung von Versprechen.

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