Ach, die alten Zeiten. Peer Steinbrück blickt auf ein schwarz-weißes Bild an der Wand des Berliner SZ-Büros, auf dem ihm Sigmar Gabriel klatschend die Bühne überlässt. Gabriel machte ihn 2012 auf seine Art, per Sturzgeburt, zum SPD-Kanzlerkandidaten. Nichts war vorbereitet, und es ging dann auch schief. Eine Sache aber pflegte Steinbrück, einst Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen und in der Finanzkrise Finanzminister an der Seite von Angela Merkel, schon damals: den Klartext. Und er ist ihm bis heute treu geblieben.
