SZ 11.01.2026
14:46 Uhr

Ökonomie im Kalten Krieg: Neoliberalismus Ost


Die Perestroika war sowjetischer Thatcherismus, Reagan und Thatcher machten nichts anders als eine neoliberale Perestroika. So lautet die originelle These des Historikers Fritz Bartel. Doch damit lässt er einiges außer Acht und ebnet alle Unterschiede ein.

Ökonomie im Kalten Krieg: Neoliberalismus Ost
Gar kein Gegensatz? Die Mutter harter Wirtschaftsreformen, Margaret Thatcher, 1987 in Moskau. (Foto: Daniel Janin/AFP)

Von Warschau lernen, heißt es gerade im politischen Berlin: Polen zeigt, wie man die Zukunft zurückgewinnt – Wirtschaftswachstum, Reformbereitschaft, gelingende Digitalisierung, Bürokratieabbau, gesellschaftliche Energie und Aufstiegswillen sind möglich. An den Anfang dieser Erfolgsgeschichte führt „Gebrochene Versprechen“, in dem der amerikanische Historiker Fritz Bartel das Ende des Kalten Krieges und den Aufstieg des Neoliberalismus verknüpft. Er zeichnet den bekannten Weg zu den ökonomischen „Schocktherapien“ nach, die den politischen Wandel von 1989 begleiteten.

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