Von Warschau lernen, heißt es gerade im politischen Berlin: Polen zeigt, wie man die Zukunft zurückgewinnt – Wirtschaftswachstum, Reformbereitschaft, gelingende Digitalisierung, Bürokratieabbau, gesellschaftliche Energie und Aufstiegswillen sind möglich. An den Anfang dieser Erfolgsgeschichte führt „Gebrochene Versprechen“, in dem der amerikanische Historiker Fritz Bartel das Ende des Kalten Krieges und den Aufstieg des Neoliberalismus verknüpft. Er zeichnet den bekannten Weg zu den ökonomischen „Schocktherapien“ nach, die den politischen Wandel von 1989 begleiteten.
