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16.02.2026
17:22 Uhr
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Der SZ-Depotcheck soll zeigen, wie Menschen in Deutschland wirklich ihr Geld anlegen – und was andere davon lernen können. Wie er abläuft, wie Sie dabei sein können: die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen.

In den Aktienmarkt zu investieren, ist heutzutage leicht. Günstige Sparprodukte wie ETFs, übersichtliche Broker und günstige Gebühren ermöglichen es Privatanlegern, ihr Geld am Aktienmarkt zu vermehren. Doch vorher und während des Investments stellen sich viele Fragen: Wie sollte meine Gewichtung aussehen? Habe ich zu sehr auf Gold gesetzt? Muss ich stärker auf Anleihen achten?
Der SZ-Depotcheck will diese Fragen für alle Leserinnen und Leser beantworten und damit zwei Dinge erreichen: Zum einen wollen wir mithilfe von Expertinnen und Experten Menschen helfen, ihr Portfolio noch besser zu machen. Zum anderen wollen wir den Menschen zeigen, wie andere ihr Portfolio strukturiert haben – um sie so womöglich zu inspirieren (oder abzuschrecken).
Wann startet die neue Serie SZ-Depotcheck?
Die erste Folge des SZ-Depotchecks erscheint am 17. Februar 2026 in der gedruckten Zeitung und bereits am Abend vorher in den digitalen Ausgaben. Sie finden alle Serienteile zudem online in einer eigenen Rubrik.
Wie ist die Serie aufgebaut?
In der Serie hören wir zunächst den Anlegerinnen und Anlegern zu. Sie erzählen im ersten Teil des Textes, warum sie wie anlegen und was sie damit erreichen möchten. Zusätzlich zu diesem Protokoll teilen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Portfolio über das Analyse-Tool „Parqet“, das wir weiter unten in diesem Artikel noch erklären.
Im zweiten Teil blickt die Süddeutsche Zeitung auf das Portfolio, analysiert seine Bestandteile und schaut, ob es Auffälligkeiten gibt. Im dritten Teil dann gibt eine Honorarberaterin oder ein Honorarberater seine Einschätzung zum Portfolio ab. Dabei schaut sie oder er unter anderem auf die Diversifizierung der Anlagen oder auf Strategie sowie Ziele der Anleger und gibt Tipps, wie sie sich besser aufstellen könnten. Darüber hinaus beantwortet er oder sie eine Frage, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gespräch der Süddeutschen Zeitung mitgegeben haben. Im Prinzip erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so eine kostenlose Beratung – und die Leserinnen und Leser können etwas von anderen lernen.
Wer sind unsere Expertinnen und Experten?
Für die Bewertung im dritten Teil greift die SZ auf einen Pool von mehreren Honorarberaterinnen und Honorarberatern zurück. Viele von ihnen waren in der Vergangenheit bereits in der Zeitung präsent und sind als unabhängige Expertinnen und Experten einzuschätzen. Anders als Bankberater arbeiten diese Honorarberaterinnen und Honorarberater nicht auf Provisions-, sondern auf Honorarbasis. Sie neigen deshalb nicht dazu, überteuerte Produkte zu verkaufen. Welche Expertin oder welcher Experte sich welches Portfolio anschaut, entscheidet die Redaktion der SZ. Im Text wird es jeweils einen kleinen Hinweis zur Erfahrung der Expertin oder des Experten geben.
Was ist Parqet und warum benutzen wir es?
Parqet ist ein sogenanntes Portfolio-Analyse-Tool und funktioniert im Prinzip wie ein Röntgengerät. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer legen sich für den SZ-Depotcheck dort ein Konto an und synchronisieren ihr Depot von beispielsweise der ING, Trade Republic oder der Sparkasse. In der App lässt sich nun sehen, wie das Portfolio aufgebaut ist, wie gut es abgeschnitten hat und wie es über Länder und Branchen hinweg diversifiziert ist. Theoretisch lassen sich solche Informationen auch in den Banken-Apps sehen. Das ist aber nicht bei allen Finanzinstituten einheitlich und lässt sich auch nicht von der SZ einsehen. Deshalb hat sich die Redaktion dafür entschieden, mit Parqet auf ein Portfolio-Analysewerkzeug zu setzen.
Warum gerade Parqet?
Parqet wurde von Sumit Kumar gegründet und ist bis heute absolut unabhängig, Kumar ist der einzige Anteilseigner. Hinter dem Portfolio-Analyse-Tool stehen keine Investoren, die womöglich Eigeninteressen verfolgen oder durch die ein Compliance-Problem entstehen würde. Weiterhin ist die Webanwendung für die SZ übersichtlich und für Leserinnen und Leser die Teilnahme so verhältnismäßig leicht.
Wie kann ich mitmachen?
Möchten Sie mitmachen und Ihr Depot checken lassen? Dann schreiben Sie eine Mail an: depotcheck@sz.de
Ich habe ein sehr altes Portfolio. Geht das trotzdem?
Sollten Sie Fragen haben, ob Ihr Depot geeignet ist, können Sie sich ebenfalls per E-Mail an uns wenden.
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