SZ 30.11.2025
07:19 Uhr

Neue AfD-Jugendorganisation: Drinnen Imagepflege, draußen Wasserwerfer


Mit mehr als zwei Stunden Verspätung und unter massiven Protesten gründet die AfD ihre neue Jugendorganisation. Wie radikal wird die „Generation Deutschland“?  Eindrücke aus Gießen.

Neue AfD-Jugendorganisation: Drinnen Imagepflege, draußen Wasserwerfer

Der wohl umstrittenste politische Termin an diesem Wochenende beginnt mit reichlich Verspätung. In der Messehalle in Gießen ist am Morgen wenig los, die Stuhlreihen sind spärlich besetzt. Eigentlich soll das Gründungstreffen der neuen AfD-Jugendorganisation um zehn Uhr losgehen. Aber das Spitzenpersonal und viele Teilnehmer fehlen. Die Parteichefs Alice Weidel und Tino Chrupalla mussten auf der Fahrt zwischen Frankfurt und Gießen wegen der Straßenblockaden einen Zwischenstopp einlegen, sagt Weidels Sprecher. Auch der designierte Chef der neuen Organisation, Jean-Pascal Hohm, lässt auf sich warten. Er strandete zwischenzeitlich auf einem Rastplatz, wie er der Süddeutschen Zeitung bestätigt.

In wenigen Wochen gründet sich die neue Jugendorganisation der AfD. Als designierter Chef gilt Jean-Pascal Hohm. Der Abgeordnete aus Cottbus soll dem Parteinachwuchs ein smartes Image verschaffen  –  er zeigt aber keine Berührungsängste vor Akteuren am ganz rechten Rand.

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