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17.02.2026
15:59 Uhr
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Er hat die USA porträtiert, indem er über Jahrzehnte ihre Institutionen filmte – und deren Gewaltmechanismen offenlegte. Der Dokumentarfilmer Frederick Wiseman ist im Alter von 96 Jahren gestorben.

Ein genauer Beobachter und (häufig grimmig komischer) Erzähler: Der Dokumentarfilmer Frederick Wiseman (1930 - 2026). (Foto: LOIC VENANCE/AFP)
Frederick Wiseman ist tot, gestorben zu einem Zeitpunkt, an dem er mehr denn je gebraucht würde. Wie kein anderer Dokumentarfilmer hat er die USA porträtiert und in seinen Filmen die Gewaltmechanismen ihrer Institutionen offengelegt. Wäre er noch am Leben (und ein jüngerer Mann), würde er heutzutage vielleicht versuchen, der Trump-Administration beim Aussortieren unwillkommener Einwanderer oder Gäste zuzusehen.
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