SZ 11.01.2026
12:51 Uhr

Nachruf: Ein bodenständiger Troubadour


Statt nach Stanford zu gehen, gründete der Gitarrist und Sänger Bob Weir die „Grateful Dead“. Bei ihren Konzerten lebte die Hippie-Ära weiter, auch als sie längst vorbei war.  Nun ist er im Alter von 78 Jahren gestorben.

Nachruf: Ein bodenständiger Troubadour
„Was für ein langer, seltsamer Trip“: Bob Weir im Januar 2025. (Foto: Kevin Mazur/Getty Images for The Recording Academy)

Es war die letzte Zugabe, nach dreieinhalb Stunden Konzert. Der Golden Gate Park in San Francisco war mit 60 000 Menschen gefüllt, der Abend des 3. August 2025 hatte sich über die beglückten, berauschten und bekifften Köpfe gesenkt. Und Bob Weir, damals 77, mit Sommerhut und weißem Kapitänsbart, stimmte „Touch Of Grey“ an. Den sonnigen Westcoast-Schunkler, mit dem es seine weltberühmte Band Grateful Dead 1987 in die Top Ten der US-Charts geschafft hatte, zum ersten und einzigen Mal.

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