SZ 11.02.2026
16:01 Uhr

Missstände im deutschen Sport: Erst die Hausaufgaben an der Basis, dann die Olympiaträume


Die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft steht wegen Vorwürfen der Athletenschikane in der Kritik. Nicht der erste Fachverband im Deutschen Olympischen Sportbund, der von einer Affäre heimgesucht wird.

Missstände im deutschen Sport: Erst die Hausaufgaben an der Basis, dann die Olympiaträume
Deutsche Eisschnellläufer bei Olympia: Ihr Verband sorgte zuletzt für Schlagzeilen. (Foto: Ben Curtis/AP/dpa)

Es war zuletzt ein wenig ruhiger geworden um die Deutsche Eisschnelllauf- und Shorttrack-Gemeinschaft (DESG) und ihren Präsidenten Matthias Große, zumindest in der Nachrichtenspalte auf der verbandseigenen Internetpräsenz. Bis zum Mittwoch war dort in der Rubrik „Aktuelles“ die jüngste Nachricht auf den Juni 2025 datiert, in der vermerkt wurde, dass sich das deutsche Shorttrack-Team wacker auf die Olympischen Spiele in Italien vorbereite. Seitdem hat sich durchaus Erbauliches bewegt, es gehen zwölf Athleten in Mailand ihr olympisches Abenteuer an, allen voran Edeltalent Finn Sonnekalb, 18. In die Schlagzeilen spülte es die DESG kürzlich aber durch eine Recherche der ARD. Und die hatte es in sich.

Kurz vor der WM in Tokio fördert eine ZDF-Dokumentation Missbrauchsfälle in der Leichtathletik zutage. Es geht um Manipulation, übergriffige Massagen und fehlende Mechanismen, um Täter zu stoppen.

Lesen Sie mehr zum Thema

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

Sie möchten die digitalen Produkte der SZ mit uns weiterentwickeln? Bewerben Sie sich jetzt!Jobs bei der SZ Digitale Medien

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: